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Buchführung

Deckungsbeitrag

Auch: DB

Definition

Der Deckungsbeitrag ist der Betrag, der nach Abzug der variablen Kosten vom Umsatz übrig bleibt, um die Fixkosten zu decken und Gewinn zu erwirtschaften.

Worum es geht

Die Kennzahl beantwortet eine Frage, die der Gewinn allein nicht beantwortet: Womit verdienen Sie eigentlich Geld? Ein Auftrag mit hohem Umsatz, aber hohem Materialeinsatz kann weniger beitragen als ein kleinerer Auftrag mit hoher Eigenleistung.

Variable Kosten fallen mit jedem zusätzlichen Auftrag an – Material, Fremdleistungen, Verpackung. Fixkosten fallen ohnehin an – Miete, Versicherungen, Grundgehälter.

Beispiel

Ein Handwerksbetrieb hat monatlich 9.000 Euro Fixkosten. Ein durchschnittlicher Auftrag bringt 2.000 Euro Umsatz bei 1.100 Euro Materialeinsatz, der Deckungsbeitrag beträgt also 900 Euro. Ab dem elften Auftrag im Monat beginnt der Gewinn.

Häufige Fehler

  • Der eigene Unternehmerlohn wird nicht in die Fixkosten eingerechnet. Dann sieht die Rechnung deutlich besser aus, als sie ist.
  • Alle Aufträge werden über einen Kamm geschert, statt nach Auftragsart getrennt betrachtet zu werden.

Dieser Beitrag gibt allgemeine Informationen wieder und ersetzt keine steuerliche Beratung im Einzelfall. Trotz sorgfältiger Recherche kann sich die Rechtslage geändert haben.

Stand: 17. August 2026