Worum es geht
Beide Begriffe stammen aus der doppelten Buchführung und bezeichnen Personenkonten. Für jeden Kunden und jeden Lieferanten wird ein eigenes Konto geführt. So lässt sich jederzeit sagen, wer wie viel offen hat.
Aus diesen Konten entsteht die Offene-Posten-Liste – die Grundlage für Mahnwesen und Liquiditätsplanung.
Beispiel
Sie stellen einer Kundin am 3. Mai eine Rechnung über 4.760 Euro brutto mit 14 Tagen Zahlungsziel. Bis zum Zahlungseingang steht dieser Betrag als offener Posten auf ihrem Debitorenkonto.
Häufige Fehler
- Alle Umsätze laufen über ein Sammelkonto. Dann ist nicht mehr nachvollziehbar, wer noch nicht gezahlt hat.
- Teilzahlungen werden nicht zugeordnet, sodass Rechnungen scheinbar dauerhaft offen bleiben.
Dieser Beitrag gibt allgemeine Informationen wieder und ersetzt keine steuerliche Beratung im Einzelfall. Trotz sorgfältiger Recherche kann sich die Rechtslage geändert haben.
Stand: 17. August 2026

